Ofri
Rezension
Zauberhexe 84
Zauberhexe 84
05:24 10 Mar 21
Wir sind so happy mit dem neuen Boden. Top Beratung, top Arbeit und das zu einem fairen und transparenten Preis. Die... restlichen Böden lassen wir ebenfalls noch machen von der Firma Naki GmbHmehr
Fatmir Osmani
Fatmir Osmani
19:55 09 Mar 21
Erstklassig!
Esthepanie Gores
Esthepanie Gores
19:09 09 Mar 21
Meine Familie und ich sind Sehr glücklich mit Unseren Parkett. Wir empfehlen die Firma Naki GmbH gerne weiter. Mfg,... Esthepanie Goresmehr
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abgeschlossen

Parkett abschleifen

Parkett ist ein strapazierfähiger Bodenbelag, dennoch entstehen selbst bei bester Pflege im Laufe der Zeit Laufspuren, Gebrauchspuren, Dellen und Verfärbungen durch Schmutz und Licht auf dem Holz. Im Gegensatz zu Laminatboden kann Parkett abgeschliffen werden, so dass er wieder in neuem Glanz erstrahlt. Parkett kann selbstverständlich vom Fachmann abgeschliffen oder vom erfahrenen Heimwerker renoviert werden. Falls Zweifel über die Stabilität oder Renovierbarkeit des Bodens besteht, sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden

Das Abschleifen von Parkett erfolgt in mehreren Schritten: Grobschliff, Zwischenschliff, Feinschliff und abschließende Oberflächenbehandlung. Stark beschädigte Böden müssen in mehreren Schritten abgeschliffen werden. Soll ein Fertigparkett abgeschliffen werden, sollte die Dicke der Nutzschicht berücksichtigt werden. Die obenliegende Holzschicht variiert zwischen 2,5 und 6 mm. Ein Bodenbelag mit geringer Nutzschicht kann weniger häufig renoviert werden, denn bei jedem Abschliff werden im Schnitt 0,5 mm, teilweise sogar 1 mm, der Holzschicht entfernt. Die verbleibende Nutzschicht sollte eine Dicke von mindestens 2 mm aufweisen. Wie dick die Nutzschicht ist, lässt sich in den Hersteller-Angaben erfahren oder an einem Reststück abmessen.

 

Parkettböden, die werkseitig mit farbig geölter Oberfläche ausgestattet sind, verlieren ihre spezielle Oberflächenfärbung durch das Schleifen. Im Vorfeld sollte geprüft werden, ob eine Renovierung ratsam ist oder ob eine professionelle Reinigung ausreicht, um den Boden in Stand zu setzen. Die erforderlichen Geräte wie eine Schleifmaschine und ein Winkelschleifer können unter anderem im Baumarkt oder bei einigen Fachhändlern entliehen werden. Der Fachhändler kann die für die Verlegetechnik und Holzart passenden Werkzeuge empfehlen. Häufig wird zusätzlich eine Gebrauchsanleitung mit der Maschine verliehen, dennoch sollten die Spannrichtung für die Schleifblätter sowie die Einstellungen für den Druck beim Fachhändler direkt erfragt werden. Bei der Arbeit sollte eine Atemschutzmaske getragen werden, denn beim Schleifen entsteht gesundheitsschädigender Feinstaub. Eine gute Lüftung minimiert zudem die Feinstaubbelastung. Eine Schutzbrille, Gehörschutz, festes Schuhwerk und Knieschoner erleichtern die Arbeit.

  • Vorbereitung
  • Grobschliff
  • Zwischenschliff
  • Feinschliff
  • Parkett versiegeln
  • Parkett abschleifen lassen
 
 

Vorbereitung Parkett schleifen

Zunächst muss der Raum leergeräumt werden. Möbel, Teppiche und Gardinen werden herausgeräumt und Möbelstücke, die nicht entfernt werden können, mit einer Schutzfolie abgeklebt. Die Sockelleisten müssen ebenfalls entfernt werden, um das Parkett vollständig bearbeiten zu können. Besonders einfach lassen sich geschraubte oder mit Befestigungsklipps montierte Sockelleisten entfernen. Genagelte Leisten lassen sich mit Schraubenzieher und Meißel von der Wand entfernen, indem Nagel für Nagel die Leiste abgehebelt wird. Wird ein genagelter Dielenboden abgeschliffen, müssen alle Nägel überprüft und überstehende Nägel entfernt oder versenkt werden. Zudem müssen abgelöste Holzteile mit Leim befestigt oder entfernt werden. Bevor die Schleifarbeiten beginnen, wird das Parkett gereinigt. Falls weitere Renovierungsarbeiten wie Tapezieren oder Streichen anstehen, sollten die vor der Parkettrenovierung erfolgen, damit keine Farbklekse oder Kleisterreste auf das frisch geschliffene Parkett tropfen.

  • Raum ausräumen, verbleibende Möbel abkleben
  • Sockelleisten entfernen
  • Parkett reinigen
 
 

Parkett Grobschliff

Beim Grobschliff werden Versiegelung und Verschmutzungen entfernt. Für den Grobschliff wird ein grobes Schleifpapier mit einer geringen Körnung verwendet. Meist wird Papier mit einer Körnung von 24 oder 36 eingesetzt, wobei für unebene Böden Schleifpapier mit geringerer Körnung empfohlen wird. Der Schliff erfolgt diagonal zur Maserung des Holzes. Die Schleifmaschine sollte erst auf den Boden gelassen werden, wenn die gewünschte Drehzahl erreicht ist, da die Oberfläche andernfalls unregelmäßig geschliffen wird und sich unerwünschte Dellen und Rillen bilden. Die Parkettschleifmaschine sollte regelmäßig geführt werden. Der Einsatz von einem Sicherheitsgurt kann dabei hilfreich sein, denn das Gerät entwickelt eine starke Zugkraft. Die laufende Maschine sollte nicht abgestellt werden, um keine Vertiefungen in das Parkett zu schleifen. Ebenso führen Richtungswechsel bei laufender Maschine zu Unregelmäßigkeiten im Boden, deshalb muss die Maschine rechtzeitig angehoben und gewendet werden. Der Staubsack der Maschine muss regelmäßig geleert werden. Da der Holzstaub leicht brennbar ist, sollte der Sack draußen gelagert werden. Bevor der nächste Schliff vorgenommen wird, sollte der Parkettboden gründlich abgesaugt werden.

  • Schleifen mit kleiner Körnung
  • Schleifmaschine nur bei voller Drehzahl auf den Boden aufsetzen
  • Staubbeutel regelmäßig leeren
  • Boden saugen
 
 

Parkett Zwischenschliff

Der Zwischenschliff dient dazu, Unebenheiten und die Schleifspuren des Grobschliffs auszugleichen. Es wird ein Schleifpapier mit einer Körnung von 60 verwendet. Bei stark beschädigten Bodenbelägen muss der Zwischenschliff mehrfach durchgeführt werden. Die Schleifrichtung hängt von dem Verlegemuster des Parketts ab. Fischgrät wird diagonal zur Maserung, Würfelparkett diagonal zum Faserverlauf, Stabparkett im Winkel von 7 bis 15 Grad zur Maserung abgeschliffen. Nach jedem Zwischenschliff sollte gestaubsaugt werden, um den verbliebenen Feinstaub zu entfernen. Schwer zugängliche Ecken, der Boden unter Heizkörpern sowie die Bereiche in der Nähe der Wände können mit der großen Schleifmaschine nicht erreicht werden. An diesen Stellen kommt eine kleinere Schleifmaschine zum Einsatz. Die schwer zugänglichen Stellen werden mit der gleichen Körnung bearbeitet wie der restliche Parkettboden. Den Übergängen zwischen der großen Fläche und den Rändern gilt es besondere Beachtung zu schenken und sie unauffällig zu gestalten.

  • Schleifen mit Schleifpapier mittlerer Körnung
  • Schleifrichtung abhängig von Verlegemuster
  • schwer zugängliche Stellen mit kleiner Schleifmaschine bearbeiten
  • Fußboden reinigen
 
 

Parkett Feinschliff

Vor dem Feinschliff können kleinere Schäden im Holz mit Kitt, einem Gemisch aus Kitt und Schleifstaub oder einem Holzreparaturset repariert werden. Der Feinschliff erfolgt mit einem Schleifpapier mit hoher Körnung von 100 oder 120. Er dient dazu, die Oberfläche zu glätten. Der Feinschliff wird parallel oder quer zum Lichteinfall vorgenommen. Auch hier muss abschließend der Boden gründlich gereinigt werden, um ihn für die Oberflächenbehandlung vorzubereiten.

  • Feinschliff glättet Oberfläche
  • vor dem Schliff kleinere Schäden beheben
  • Boden sehr gründlich reinigen
 
 

Parkett versiegeln

Der Boden wird nach dem Abschleifen mit Öl, Wachs oder Lack behandelt, um das Parkett zu schützen. Welche Oberflächenbehandlung bevorzugt wird, ist vom persönlichen Geschmack und der voraussichtlichen Belastungsintensität des Parketts abhängig. Wie viel Lack oder Öl benötigt wird hängt von der Raumgröße und Saugfähigkeit des Holzes ab. Die Oberflächenbehandlung erfolgt vom Licht weg mit Hilfe einer breiten Rolle. Es sollte kein Staub auf dem Boden oder im Raum liegen, um Öl oder Lack gleichmäßig auftragen zu können. Wird der Parkettboden lackiert, wird zunächst eine Grundierung aufgetragen. Beim Lackieren darf der Boden nicht direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt werden, da sich Blasen im Lack bilden können. Auf die Grundierung wird der Lack aufgetragen. Es ist ratsam Grundierung und Lack vom selben Hersteller und aus der selben Produktlinie anzuschaffen. Bei der Lackierung sollte nass in nass gearbeitet werden. Bevor die zweite Lackschicht aufgetragen wird, wird die Oberfläche erneut abgeschliffen. Der Lack wird hierbei lediglich angeschliffen und nicht vollständig entfernt. Vor jedem Lackieren muss die Oberfläche bereinigt werden. Eine dritte Lackschicht sorgt für eine besonders robuste Oberfläche. Bevor ein Teppich ausgelegt werden kann, muss der Lack auslüften und nachhärten. Idealerweise sollte der Boden erst nach 14 Tagen wieder vollständig belastet werden.

Auch Öl sollte mehrfach aufgetragen werden. So lange das Öl nicht ausgehärtet ist, sollte der Boden nicht betreten werden. Es wird zwischen härtenden und nicht härtenden Ölen unterschieden, wobei das nicht härtende Öl die Oberfläche nicht versiegelt, sondern lediglich eine offenporige Schutzschicht bildet. Um die Oberfläche ausreichen zu schützen, kann Parkett, das mit nichthärtenden Ölen behandelt wird, mit einer Wachsschicht versehen werden. Einige Öl-Wachs-Gemische müssen in den Boden eingerieben werden. Durch das Polieren erhält die Oberfläche einen natürlichen Glanz. Geölte Oberflächen müssen regelmäßig nachgeölt werden. Beim Nachölen lassen sich zugleich kleinere Beschädigungen beheben.

  • Oberflächenbehandlung mit Lack oder Öl
  • Grundierung bei Lack notwendig
  • geölte Oberfläche kann mit Wachs abgeschlossen werden
  • Oberfläche trocknen, beziehungsweise aushärten lassen vor dem Einrichten des Raumes
 
 

Parkett abschleifen lassen

Wird ein Fachbetrieb beauftragt, um das Parkett abzuschleifen, sollten einige Fragen im Vorfeld geklärt werden. Vor allem muss abgesprochen werden, welche Leistungen im Preis inbegriffen sind. Einige günstige Betriebe verzichten auf eine Endreinigung oder die abschließende Versiegelung beziehungsweise Oberflächenbehandlung ist nicht inbegriffen. Einige Arbeiten müssen eventuell nicht vom Fachbetrieb übernommen werden wie das Ausräumen des Raumes oder das Entfernen der Sockelleiste. Teurere Fachbetriebe bieten häufig eine Gewährleistung an.

Quelle:https://www.deinetuer.de/

Die Parkettschleifer

 
Die Parkettschleifer
Erste Gemäldeversion
Gustave Caillebotte, 1875
102 × 146,5 cm
Öl auf Leinwand
Musée d’Orsay, Paris

Die Parkettschleifer,[1] auch Die Parkettabzieher[2] oder Die Parketthobler[3] (französisch Les raboteurs de parquet),[4] sind ein wiederholt dargestelltes Motiv im Œuvre des französischen Malers Gustave Caillebotte. Neben zwei Gemäldeversionen[5] schuf er eine vorbereitende Ölstudie und zahlreiche Zeichnungen auf Papier. Die Bilder zeigen Handwerker, die in einer Pariser Wohnung mit Arbeiten am Parkett-Fußboden beschäftigt sind. Die 1875 entstandene erste Gemäldeversion der Parkettschleifer ist 102 × 146,5 cm groß, in Öl auf Leinwand gemalt und gehört zur Sammlung des Musée d’Orsay in Paris. Dieses Bild war eines der ersten Werken des Künstlers in einer öffentlichen Sammlung und zählt zu seinen bekanntesten Arbeiten.[6] Caillebotte variierte das Thema 1876 in einer zweiten Gemäldeversion. Dieses sich in einer Privatsammlung befindliche Gemälde ist ebenfalls in Öl auf Leinwand gemalt und mit den Maßen 80 × 100 cm deutlich kleiner als die erste Version. Solche Darstellungen von Arbeitern stehen in der Tradition der Werke des französischen Realismus und haben beispielsweise ihr Vorbild in Arbeiten von Gustave Courbet. Die zeitgenössischen Kritiker besprachen die Gemälde kontrovers und lehnten teils das Motivs der Arbeit ab, andere lobten das Talent des jungen Malers.

Bildmotiv und Bildtitel

Das Motiv für die Darstellung der Parkettarbeiter fand Caillebotte in der elterlichen Wohnung in der Pariser Rue Miromesnil Nr. 77.[7] Aus erhaltenen Dokumenten ist bekannt, dass dort von Ende 1874 bis Mai 1875 Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden.[8] Das Haus, in dem seine Familie ab 1868 lebte, entstand im Zuge der unter dem Präfekten Georges-Eugène Haussmann vorgenommenen Modernisierung von Paris und war erst wenige Jahre alt, als Caillebotte die Arbeit der Handwerker bildlich dokumentierte. Der Titel Die Parkettschleifer ist für die dargestellten Arbeiten insofern irreführend, da keine der gezeigten Personen im eigentlichen Sinn mit dem Abschleifen des Parketts beschäftigt ist. Nach den Recherchen des Kunsthistorikers Kirk Varnedoe zeigt Caillebotte demnach nicht Arbeiter, die eine alte Wachsschicht abschleifen, sondern während sie Mängel an einem relativ neuen Fußboden beheben.[9] Varnedoe vermutet, dass sich die Dielen möglicherweise entlang der Kanten etwas nach oben geknickt hatten, also eine so genannte Schüsselung vorlag.[9] Die in Caillebottes Gemälden gezeigten dunkelglänzenden Parkettstellen wurden demnach oberflächig mit Wasser eingeweicht, um bei der weiteren Bearbeitung ein Splittern des Holzes zu verhindern. Die hellen Streifen im Parkett zeigen die bereits bearbeiteten Kanten, die helle Fläche einen schon abgeschlossenen Bereich. Die Arbeit selbst wird hierbei zum einen mit einem Hobel (französisch rabot) und zum anderen mit einer Ziehklinge (französisch racloir) ausgeführt.[9] Entsprechend hiervon leiten sich die Bildtitel Die Parkettabzieher und Die Parketthobler ab.[9]

Vorbereitende Zeichnungen

Zunächst fertigte Caillebotte eine Reihe von Zeichnungen an, welche die unterschiedlichen Arbeitsprozesse dokumentieren und die Männer in verschiedenen Körperhaltungen zeigen. Als genauer Beobachter skizzierte er mit Bleistift auf Papier die Handwerker beim Umgang mit ihren Werkzeugen. Er stellt sie beim Abziehen des Parketts in typisch knienden Körperhaltungen dar oder zeigt sie in sitzender Position beim Schärfen der Klingen. Es gibt zudem Detailzeichnungen von den Händen oder eines Balkongitters. Diese Skizzen zeichnete er wahrscheinlich direkt vor Ort in den Zimmern, in denen die Handwerker arbeiteten. Die Gemälde hingegen entstanden später in seinem Atelier im Dachgeschoss.[10]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ölskizze zur ersten Gemäldeversion

 
Die Parkettschleifer
Ölstudie zur ersten Gemäldeversion
Gustave Caillebotte, 1875
26 × 39 cm
Öl auf Leinwand
Privatsammlung

Zur Vorbereitung der großformatigen ersten Gemäldeversion erstellte Caillebotte zunächst eine kleine Ölskizze. In dieser ersten Studie ist bereits das wesentliche Schema der späteren Komposition vorhanden. Abgesehen vom flüchtigen Pinselstrich, unterscheidet sich der Raum in der Skizze von der folgenden Darstellung in der ersten Gemäldeversion vor allem in den Formen des Fenstergitters und den Wandtäfelungen. Während in der Studie das Balkongitter noch eher florale Motive zeigt, sind in der späteren Gemäldeversion überwiegend Bogenformen zu erkennen. Die Wandtäfelung neben dem Fenster ist in der Vorstudie ein mehrfach gerahmtes großes Feld, während in der Gemäldeversion Reihen von kleineren Kassetten die Wandgestaltung prägen. Da auch der Blick aus dem Fenster ein anderes Bild der gegenüberliegenden Häuser zeigt, ist es möglich, dass die Vorstudie einen anderen Raum beschreibt, als die spätere Gemäldeversion. Die Kunsthistorikerin Anne Distel vermutete, dass der Raum der Vorstudie möglicherweise in einer anderen Etage lag, als der Raum der ersten Gemäldeversion.[11] Bei den drei Handwerken im Raum erscheinen die mittlere und rechte Figur nahezu identisch auch in der späteren Gemäldefassung. Hingegen wird der Handwerker auf der linke Seite in der Vorstudie in einer komplett anderer Haltung gezeigt als in der finalen Ausführung. In der Vorstudie kniet er mit aufrechtem Rücken und hält beide Hände vor sich. In der Gemäldeversion ist er seitlich gedreht mit vorgestrecktem Oberkörper und einer zum Boden reichenden Hand zu sehen.[11]

Erste Gemäldeversion

 

Gustave Caillebotte: Die Parkettschleifer, 1. Fassung, Detailansicht des Fensters

Das Gemälde zeigt ein Interieur mit drei Handwerkern. Der Blick fällt von oben auf die mit Arbeiten an einem Holzfußboden beschäftigten Männer. Für die Arbeiten ist der Raum leergeräumt und es befindet sich kein Mobiliar darin. Der Fußboden mit seinen nach hinten verlaufenden Holzdielen nimmt in der Raumansicht eine große Fläche ein; am oberen und rechten Bildrand sind der untere Bereich der Wände beziehungsweise eines Fensters zu sehen. In dem mit hoher Horizontlinie nach hinten geweiteten Raum[12] sieht der Kunsthistoriker Kirk Varnedoe „einen kippenden Boden, der bedrohlich unwirklich wirkt“.[13] Die Wände sind mit Paneelen verkleidet, bei denen sich vergoldete Zierleisten vom weißen Grund absetzen. Neben umlaufenden Leisten gliedern kassettenartige Felder die Wand. Durch die horizontalen Linien der Wandpaneelen und den vertikalen Linien des Holzfußbodens ergibt sich eine durch geometrische Komponenten geprägte Raumwirkung. Dem steht die bogenförmige Ornamentik des Fenstergitters gegenüber. Dahinter erscheint die Außenwelt in Form gegenüberliegender Hausdächer und einem hellgrauen Himmel. Durch das bis zum Boden reichende geschlossene Fenster fällt ein diffuses Licht ins Zimmer.

Die drei Parkettarbeiter sind im Gemälde nebeneinander angeordnet. Sie tragen lange dunkle Arbeitshosen, die Oberkörper sind nackt. Die zentrale Figur in der Bildmitte und der Mann rechts neben ihm erscheinen in ähnlicher Körperhaltung. Beide sind frontal zum Bildbetrachter positioniert, während sie kniend den Oberkörper nach vorn beugen. Mit ausgestreckten Armen bearbeiten sie mit Werkzeugen das Parkett. Der Mann auf der rechten Seite hält mit beiden Händen einen Hobel fest, mit dem er die unebenen Kanten der Bretter bearbeitet. Der Mann in der Bildmitte ist beim folgenden Arbeitsgang mit einer Ziehklinge dargestellt. Der am linken Rand weiter nach hinten versetzte dritte Arbeiter ist schräg von der Seite zu sehen. Während er sich mit der linken Hand abstützt, greift er mit der rechten Hand vor sich zu einem messerähnlichen Werkzeug auf dem Boden. Hiermit könnte er beispielsweise lose Nägel im Parkett entfernen. Als weiteres Werkzeug ragt vom unteren Bildrand eine Feile ins Bild, die zur Schärfung der Werkzeuge eingesetzt wurde. Zudem liegt ein Hammer zwischen den Männern auf der rechten Seite. In der hinteren Ecke befindet sich ein Sack, mit dem die Handwerker ihre Utensilien transportiert haben.[9] Darauf und daneben liegen gerade nicht benötigte Knieschoner. Auf der rechten Seite ist auf einem hellen Untergrund eine dunkle Flasche und ein gefülltes Glas zu sehen. Es bleibt offen, ob es sich um Rotwein für die Handwerker handelt, oder ob sich hierin eine dunkle Flüssigkeit zur Behandlung des Holzes befindet. Der Fußboden wurde teilweise angefeuchtet und glänzt entsprechend. Neben diesen dunklen Bereichen gibt es helle Partien, die bereits von den Arbeitern behandelt wurden. Darüber hinaus zeugen die auf dem Boden verteilten Holzspäne vom Arbeitsprozess. Die Signatur „G. Caillebotte 1875“ befindet sich auf dem Parkett in der rechten unteren Ecke.

 

 

Durch die Arbeit am Parkett ins Schwitzen gekommen, erscheinen insbesondere die nackten Rückenpartien der Männer glänzend. Obwohl die Männer schwere Arbeit gewohnt sind, wirken ihre Körper wenig muskulös und ihre Arme unnatürlich in die Länge gezogen. Alle drei Handwerker sind vertieft in ihre Arbeit. Auch wenn der Handwerker auf der rechten Seite und der Mann in der Mitte sich die Köpfe zuzuneigen scheinen, wird nicht deutlich, ob sie miteinander kommunizieren, oder lediglich zufällig diese Kopfhaltung einnehmen. Ihre Gesichter sind kaum zu erkennen und ihre Physiognomie erscheint gleichartig. Kirk Varnedoe sah daher die Möglichkeit, dass im Gemälde dreimal derselbe Mann zu sehen ist, der jeweils verschiedene Arbeitsschritte ausübt.[14] In ähnlicher Weise hatte bereits 1866 Claude Monet seine Geliebte Camille Doncieux dreimal im Gemälde Frauen im Garten dargestellt.[14] Die Kunsthistorikerin Karin Sagner schrieb hierzu, Caillebotte zeige im Bild der Parkettschleifer „verschiedene Phasen der Arbeit und unterschiedliche Haltungen bei den vom Aussehen kaum differenzierten Männern“. Er betone so „den repetitiven Charakter ihrer Tätigkeit“.[15]

Zweite Gemäldeversion

 
Die Parkettschleifer
Zweite Gemäldeversion
Gustave Caillebotte, 1876
102 × 146,5 cm
Öl auf Leinwand
Privatsammlung

Die zweite Gemäldevariante schuf Caillebotte ein Jahr nach der ersten Gemäldeversion. Es handelt sich hierbei nicht um eine Wiederholung der vorherigen Bildkomposition, sondern um eine neue Ausführung bei Beibehaltung des Themas. Diese Praxis wandte Caillebotte beim Motiv der Parkettschleifer erstmals an; in seinen späteren Werken findet sich wiederholt diese Arbeitsweise.

Auch in der zweiten Gemäldeversion griff Caillebotte auf seinen Fundus der vorbereitenden Zeichnungen zurück.[16] Diesmal sind zwei Handwerker in einem Zimmer zu sehen, wobei der Raum wenig Ähnlichkeiten zum herrschaftlichen Ambiente der ersten Variante hat. Der Blick geht nicht frontal zur Außenwand mit dem Fenster, sondern streift diagonal durch den Raum auf eine Ecke zu, an der von rechts eine Seitenwand auf die von links ins Bild ragende Außenwand trifft. Statt einer Paneele beschränkt sich die Wanddekoration auf einen zweifarbigen Anstrich mit abgesetzter Bordüre. So trennt eine umlaufende rote Linie den rotbraunen Sockelbereich vom oberen weißen Teil der Wand. In den linken oberen Ecke befindet sich ein von den Bildrändern beschnittenes Fenster, das bis nahe an den Boden reicht. Vor dem geschlossenen Fenster ist außen ein Balkongitter aus geraden vertikalen Streben angebracht, das oben durch ein Band mit kreisrunden Öffnungen abgeschlossen wird. Diesen strengen geometrischen Formen beim Fenster fehlt die Verspieltheit, wie sie in der ersten Gemäldeversion vorzufinden ist. Durch das Fenster geht der Blick auf eine gegenüberliegende Hausfassade.

Die beiden Handwerker sind im Raum schräg hintereinander angeordnet. Sie unterscheiden sich in Körperhaltung, Kleidung und Aussehen. Deutlich erkennbar ist der Altersunterschied zwischen den Männern. So zeigt sich beim vorderen Arbeiter bereits eine kahle Stelle im dunklen Haar. Er ist in Seitenansicht kniend mit nach vorn gebeugten Oberkörper wiedergegeben, während er mit einem Hobel die Holzdielen bearbeitet. Bekleidet ist er mit einer dunklen Hose und einem hellen Hemd oder Unterhemd. Erkennbar ist zudem sein linker Knieschützer. Daneben liegt ein gerade nicht benötigtes Messer mit Holzgriff. In der hinteren Ecke sitzt sein junger Kollege mit ausgestreckten Beinen und aufrechtem Oberkörper. Er trägt eine hellgraue Hose und darüber braunlederne Knieschützer. Der Oberkörper ist nackt und von eher schlanker Gestalt. Er hält die Hände vor seiner Brust und ist damit beschäftigt ein Werkzeug zu reinigen oder zu schärfen.[16] Seine individuellen Gesichtszüge unterscheiden sich wesentlich von der eher schemenhaften Darstellung der anderen Arbeiter.

Die Arbeiter sind in diesem Raum mit der Arbeit noch nicht so weit fortgeschritten, wie in der ersten Gemäldeversion. Der Fußboden glänzt von der Behandlung mit einer Flüssigkeit, am linken Rand ist darauf die Spiegelung des Fensters zu erkennen. Bisher sind erst wenige schmale Bahnen des abgezogenen Parketts zu sehen. Entsprechend gibt es nur wenige Holzspäne und noch keine fertig bearbeitete Fläche. Die Kunsthistorikerin Anne Distel unterstrich, dass in dieser Version das Licht greller in den Raum scheine und es insgesamt kühler wirke, als in der vorherige Version.[16] Das Gemälde ist unten links mit „G. Caillebotte 1876“ signiert und datiert.[17]

Motive der Arbeit – Vorbilder und zeitgenössische Darstellungen

Der aus einer wohlhabenden Familie stammende Gustave Caillebotte studierte ab 1871 Malerei bei den akademischen Künstlern Léon BonnatAlexandre CabanelJean-Léon GérômeAdolphe Yvon und Isidore Pils.[18] Danach orientierte er sich in seinen frühen Werken am traditionellen Stil der École des Beaux-Arts.[19] Zu diesen frühen Arbeiten gehört das Bild Atelierinterieur mit Ofen von 1873–1874 (Privatsammlung), das sein Atelier im Dachgeschoss des elterlichen Hauses in der Rue Miromesnil Nr. 77 zeigt. In diesem Gemälde sind Kunstwerke als Raumdekoration enthaltenden, die erste Hinweise darauf geben, an welchen Vorbildern sich Caillebottes Arbeit orientierte. So finden sich im Ateliergemälde an der linken Wand zwei im Querformat ausgeführte japanische Bilder, deren typische Perspektive mit schräg ansteigenden Linien Caillebotte in zahlreichen seiner Werke übernahm. Auch in den Motiven der Parkettschleifer ist dieser Einfluss japanischer Kunst auf die Bildkomposition spürbar.[9] Weiterhin verweist die auf der Kommode stehende Gipskopie einer männlichen Aktstatue von Jean-Antoine Houdon auf die klassische Ausbildung des Malers, zu der auch Anatomiestudien gehörten.[20] Diese Kenntnisse halfen Caillebotte später bei der bildlichen Umsetzung der Parkettarbeiter mit ihren nackten Oberkörpern.[9] Er schuf hierin jedoch keine idealisierten Körper, wie sie aus der Antike überliefert waren und sich in den mythologische Bildern der akademischen Maler seiner Zeit finden lassen. Stattdessen malte Caillebotte Männer mit nackten Oberkörper der Gegenwart als eine Beschreibung des Alltagslebens. Der Autor Kirk Varnedoe vermutete, dass Caillebotte das Thema der halbentblößten Parkettarbeiter teilweise auch als Vorwand nutzte, um die nackten Oberkörper der Männer im Bild festzuhalten.[21] Bereits vor Caillebotte hatte sich der Maler Frédéric Bazille an der zeitgenössischen Darstellung nackter Oberkörper versucht, als er im Gemälde Badende (Sommerszene) von 1869 (Fogg Art Museum, Cambridge (Massachusetts)) junge Männer bei sportlichen Aktivitäten an einem Fluss porträtierte.[9]

 

Von Caillebottes Lehrer Bonnat ist der Rat an seine Schüler überliefert, sie sollten besser die Wahrheit malen, als die Schönheit darzustellen.[22] Caillebotte schuf in seinen Parkettschleifern ein „dem Naturalismus entgegenkommendendes“ Motiv, blieb jedoch zugleich in seiner Malweise „recht akademisch“, wie der Kunsthistoriker Claude Keisch feststellte.[23] Entsprechend konnte Caillebotte eine Reihe von motivischen Vorbildern bei den Künstlern des Realismus finden, die sich in unterschiedlicher Weise der Darstellung von Arbeitern widmeten. Beispiele hierfür sind die Werke von Jean-François Millet, in denen er das Arbeitsleben der ländlichen Bevölkerung festhielt. Hierzu gehören das Gemälde Ährensammlerinnen von 1857 (Musée d’Orsay, Paris) oder andere Motive mit Reisigsammlerinnen, Waldarbeitern, Schafhirten oder Feldarbeitern. Ein weiteres bekanntes Arbeitermotiv des französischen Realismus zeigte Gustave Courbet in seinem Gemälde Die Steinklopfer von 1849 (Galerie Neue Meister, Dresden, Kriegsverlust), in dem er zwei Männer in zerlumpter Kleidung bei schwerer körperlicher Tätigkeit porträtierte.[24]

 

Während die Künstler des Realismus die Arbeiter vorwiegend in ländlicher Umgebung darstellten, sahen die Maler des Impressionismus in den städtischen Arbeitern ein bildwürdiges Motiv und zeigten sie als Teil des modernen Lebens.[19] 1875, im selben Jahr in dem Caillebotte die erste Gemäldeversion der Parkettschleifer schuf, malte Claude Monet sein Bild der Kohleträger (Musée d’Orsay). Hierin zeigt er in skizzenhafter Ausführung das geschäftige Treiben am Ufer der Seine im Pariser Vorort Asnières. Die Arbeiter erscheinen im Gemälde als dunkle Gestalten, die über Bretter balancieren und Kohle von den Schiffen an Land bringen. Monet porträtierte hierin nicht einzelne Arbeiter, sondern stellt den Prozess der Arbeit als Teil einer Stadtansicht dar. Ganz anders ging Edgar Degas vor, der 1876 in der zweiten Gruppenausstellung der Impressionisten an der Seite von Caillebottes Parkettschleifern ein Gemälde mit dem Titel Blanchisseuse (silhouette) ausstellte. Hierbei handelte es sich wahrscheinlich um das Gemälde Die Büglerin von 1873 (Metropolitan Museum of Art, New York City),[25] indem er eine einzelne Arbeiterin in einem Interieur zeigte. Die Lebensumstände der städtischen Arbeiterinnen wurden zudem wiederholt in der zeitgenössischen Literatur thematisiert. So beschreibt Joris-Karl Huysmans in seinem 1876 veröffentlichtem Erstlingswerk Marthe den sozialen Abstieg einer Fabrikarbeiterin und Émile Zola schildert in seinem 1877 erschienenen Roman Der Totschläger das Schicksal einer Wäscherin.[19] Während sich Huysmans und Zola in ihren Romanen ebenso wie Degas in seinen Bildern vor allem mit den Frauen der Arbeiterklasse auseinandersetzten, war Caillebotte bis dahin der Einzige, „der männliche Arbeiter auf eine so monumentale Weise zeigte“.[19] Caillebotte griff das Arbeiterthema nochmals 1877 auf und schuf die Gemälde Die Fassadenmaler.[26] und Die Gärtner[27] (beide Privatsammlung). Danach widmete er sich anderen Themen.[28]

 

 

 

Die Parkettschleifer im Spiegel der zeitgenössischen Kritik

Caillebotte gehörte im Kreis der Impressionisten zu den jüngeren Malern. So waren beispielsweise Claude Monet acht Jahre und Edgar Degas zwölf Jahre älter als Caillebotte und hatten mehr als eine Dekade vor ihm mit der Malerei begonnen. Sein Ausstellungsdebüt versuchte Caillebotte zunächst 1875 im Salon de Paris, doch die für die Aufnahme zuständige Jury lehnte sein Gemälde ab.[29] Kunsthistoriker wie Anne Distel gehen davon aus, dass es sich bei diesem Werk um die erste Gemäldeversion der Parkettschleifer handelte.[30] Die Autorin Gry Hedin vermutete, dass die Ablehnung der Parkettschleifer weniger am Malstil gelegen habe, da sich Caillebotte noch an der akademischen Malerei orientierte. Der Ablehnungsgrund der Jury sei eher das Motiv des Bildes gewesen, „denn die Darstellung moderner Arbeiter im großen Format galt als unangemessen und nicht akzeptabel“.[19]

Wahrscheinlich überzeugte Edgar Degas Caillebotte, 1876 an der zweiten Gruppenausstellung der Impressionisten teilzunehmen.[19] Caillebotte demonstrierte damit öffentlich seine Zugehörigkeit zu dieser Gruppe von Malern.[31] In der Ausstellung, die in den Räumen des Galeristen Paul Durand-Ruel in der Pariser Rue Peletier stattfand, zeigte Caillebotte neben anderen Werken die beiden Gemäldeversionen der Parkettschleifer.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung 1876 beurteilten Kritiker die Parkettschleifer teilweise negativ bis spöttisch, teils gab es jedoch auch lobende Worte. So schrieb Louis Énault in der Zeitschrift Le Constitutionnel über Caillebotte, er verstehe zwar sein Handwerk und beherrsche die Perspektive, aber das Thema der Parkettarbeiter sei zweifellos vulgär.[32] Er bemängelte in der ersten Gemäldeversion die seiner Meinung nach zu dünn geratenen Arme der Handwerker und die aus seiner Sicht misslungenen Oberkörper.[33] Der Kritiker Emile Porcheron beurteilte die Ausstellung in der Zeitung Le Soleil insgesamt kritisch, fand dabei jedoch Caillebotte „am wenigsten schlecht“ (les moins mauvaises).[34] Er unterstellte dem sitzenden Arbeiter, der im zweiten Bild die Klinge seines Werkzeuges schärft, er würde nach Flöhen suchen.[19] Gerade diese sitzende Figur wurde jedoch von dem Kritiker Bertall gelobt. Zudem bescheinigte er in seinem Artikel in der Zeitung Le Soir, Caillebotte habe Talent.[35] Ähnlich positiv äußerte sich Philippe Burty in der Zeitung La République française, der dem Anfänger Caillebotte einen sensationellen Anfang bescheinigte.[36] Auch Armand Silvestre lobte Caillebotte. In L’Opinion nationale beschrieb er ihn als guten Beobachter in der Nachfolge Courbets.[37] Der Schriftsteller Emile Zola fand zwar auch lobende Worte für Caillebottes Arbeiten, bemängelte jedoch die zu detaillierte Ausführung seiner Gemälde.[38]

Provenienzen der Werkgruppe

Caillebotte und einige seiner Malerfreunde initiierten am 28. Mai 1877 im Auktionshaus Hôtel Drouot die Vente des impressionnistes. Bei dieser Versteigerung wurden auch die beiden Gemäldeversionen der Parkettschleifer angeboten. Bei insgesamt wenig Kaufinteresse und geringen Preisen erzielte die erste Gemäldeversion der Parkettschleifer zwar mit 655 Franc den höchsten Preis der Auktion, Käufer war jedoch Gustave Caillebotte selbst, der das Bild für sich sicherte. Das Gemälde blieb bis zu seinem Tod 1894 im Besitz des Künstlers. In seinem Testament hatte er verfügt, dass seine Gemäldesammlung mit Werken seiner Künstlerfreunde an den französischen Staat gehen sollte. Von seinen eigenen Bildern hatte er kein Werk als Geschenk vorgesehen. In den Verhandlungen zur Annahme der Erbschaft erreichten sein Bruder Martial Caillebotte und der als Testamentsvollstrecker eingesetzte Maler Pierre-Auguste Renoir, dass auch zwei Werke von Caillebotte an den französischen Staat gehen sollten. Die beiden Gemälde waren die winterliche Stadtansicht Verschneite Dächer und die erste Gemäldeversion der Parkettschleifer. Die Bilder wurden ab 1896 im Pariser Musée du Luxembourg ausgestellt. Es waren die ersten Werke Caillebottes, die in eine Museumssammlung gelangten. 1929 kamen die Parkettschleifer in den Louvre, ab 1947 waren sie in der Galerie du Jeu de Paume zu sehen. Seit 1986 gehört die erste Gemäldeversion der Parkettschleifer zur Sammlung des Musée d’Orsay.[39]

Die zweite Gemäldeversion wurde bei der Versteigerung 1877 im Auktionshaus Hôtel Drouot zu einem nicht überlieferten Preis von der Familie des Künstlers erworben. Es gelangte schließlich in den Besitz von Eugène Daufresne, einem in Paris lebenden Cousin von Caillebottes Mutter. Der Verwandte besaß eine Reihe von Gemälde Caillebottes, die er nach seinem Tod 1896 an Martial Caillebotte, den Bruder des Malers, vererbte. Das Bild war nie auf dem Kunstmarkt und befindet sich in französischem Privatbesitz.[40] Weiterhin kamen die Ölstudie zur ersten Gemäldeversion und alle vorbereitenden Zeichnungen durch Erbschaft in die Familie von Martial Caillebotte. Sie befinden sich nach wie vor überwiegend in Privatbesitz.[41] Hiervon ausgenommen sind die Zeichnungen Studie eines sitzenden Mannes, Ansicht von vorn und Drei Studien der Parkettarbeiter: Zwei Studien der Hände, Studie eines knienden Mannes von vorn, die zur Sammlung des Musée Camille Pissarro in Pontoise gehören.[42]

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Estrich

Als Estrich (althochdeutsch esterih; über lateinisch astracus, astricus „Pflaster (aus Tonziegeln)“ von altgriechisch ὄστρακον óstrakon „Scherbe, irdenes Täfelchen“) bezeichnet man in Deutschland den Aufbau des Fußbodens als ebenen Untergrund für Fußbodenbeläge. Estriche werden je nach entsprechender Art und Ausführung auch fertig nutzbarer Boden genannt.

Das schweizerische Wort für Estrich ist Unterlagsboden, das Wort „Estrich“ bezeichnet dort den Dachboden.

 

Grafische Darstellung eines Fußbodens

Neben seiner Aufgabe als „Füll- und Ausgleichsstoff“ ist ein Estrich vor allem als Lastverteilungsschicht anzusehen, unter der sich Heizungen, Wärme- und Schalldämmungen befinden können. Er kann ebenso die direkte Nutzschicht sein.

Eine Sonderform ist der sogenannte „Nutzestrich“ oder „Sichtestrich“. Dabei ist der Estrich gleichzeitig die „Nutzschicht“ ohne Oberbodenbelag. Estrich wird aus Estrichmörtel hergestellt, dieser besteht aus einer Gesteinskörnung (meist Sand) und einem Bindemittel (z. B. Zement, Calciumsulfat, Magnesiumoxid, Bitumen). Alternativ dazu gibt es auch Trockenestrich aus Fertigteilplatten

 

Frisch verlegter Estrichfußboden

Definition

Die DIN EN 13318 definiert den Begriff Estrich wie folgt: Schicht oder Schichten aus Estrichmörtel, die auf der Baustelle direkt auf dem Untergrund, mit oder ohne Verbund, oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht verlegt werden, um eine oder mehrere der nachstehenden Funktionen zu erfüllen:

  • den Druck gleichmäßig auf die darunterliegende Dämmung verteilen
  • gleichmäßiger Untergrund für einen Bodenbelag
  • unmittelbare Nutzbarkeit
  • eine vorgegebene Höhenlage zu erreichen[1]

Estriche nach Bindemittel

Estriche können nach ihren Bindemitteln unterschieden werden.

Zementestrich (CT)

Der bekannteste Estrich ist der nach DIN EN 13 813 als CT (von Cementitious screed) bezeichnete Zementestrich. Es handelt sich dabei um einen Mörtel, dessen Korngröße und Mischung auf seine spezielle Verwendung optimiert wurden. Üblicherweise werden Korngrößen bis zu 8 mm verwendet. Bei Estrichdicken über 40 mm darf das Größtkörn maximal 16 mm groß sein. Das Mischverhältnis von Zement zu Sand liegt etwa bei 1:5 bis 1:3.

Der Zementestrich (CT) hat den Vorteil der Beständigkeit gegenüber Wasser nach der Aushärtung. Und auch Kälte und Hitze sind keine Probleme. Außerdem können mit Zement als Bindemittel hohe Festigkeiten erreicht werden. Nachteilig ist die Anfälligkeit des Zements für chemische Angriffe (z. B. durch Säuren) und das Verhalten auf Dämmungen oder Trennlagen. Durch „Schrumpfungsvorgänge“, die sich beim Erhärtungsvorgang des Estrichs in Kriechen und Schwinden infolge der ungleichmäßigen Hydratation ausdrücken, ist die Feldgröße in der Regel auf 36 m² zu begrenzen, da sich in der Konstruktion sonst unkontrolliert Risse bilden. Des Weiteren benötigt der Zementestrich relativ lange bis er belegereif ist.

Zementestrich erfordert nach dem Mischvorgang eine unverzügliche Verarbeitung. Und beim Einbringen und während der ersten drei Tage der Erstarrung eine Mindesttemperatur von 5 °C (auch nachts). Während der Erstarrungsphase darf diese Temperatur nicht unterschritten werden, da sonst mit starken Festigkeitsverlusten zu rechnen ist. Der Estrich ist außerdem vor Zugluft und Wassereintrag (undichtes Dach, Auskippen von Wasser usw.) zu schützen. Die Zugluft führt durch den Kapillarzug zu einer erhöhten Hydratation im Oberflächenbereich. Das bedeutet, dass „oben“ ein kleineres Volumen ist als „unten“ und der Estrich stark schüsselt. Zu viel Wärme zum Beispiel durch Zwangstrocknungen mit Heizungen führen zum Abbruch der Hydratation bzw. des Kristallwachstums. Daraus resultiert ein Schaden, wenn der Estrich Feuchte bekommt, z. B. durch Wasser aus einem Verlegemörtel. Die Begehbarkeit richtet sich nach der Art des Zements (CEM I, CEM II), der Dicke und den Umgebungsbedingungen. Ein schwimmend verlegter Zementestrich sollte frühestens nach 3 Tagen begangen werden. Nach 28 Tagen kann die erste Feuchtemessung durchgeführt werden.

Soll der Zementestrich mit einem Bodenbelag versehen werden, so muss der Estrich „genügend trocken“ (3.1.1 der DIN 18365 – Bodenbelagsarbeiten) sein. Nach einer Empfehlung zweier Verbände aus dem Jahr 2007 soll die Feuchtigkeitsmessung mit der Calciumcarbid-Methode (CM) nach DIN EN 18560 durchgeführt werden. Die so genannte Belegreife soll erreicht sein, wenn der Estrich eine Restfeuchte von maximal 2,0 CM % (unbeheizt) bzw. 1,8 CM % (beheizt) aufweist. Sowohl die Messmethode als auch die empfohlenen Grenzwerte werden kritisiert; nach einer im März 2012 veröffentlichten Studie der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB) und der Universität Siegen trennt der CM-Grenzwert von 2 % belegreife Estriche nicht sicher von nicht belegreifen Estrichen. Bei diesem Grenzwert werden auch nasse Estriche als trocken bewertet.[2] Die DIN EN 18560 sagt außerdem, dass die Beurteilung der Belegreife zur Prüfpflicht des Oberbodenlegers direkt vor der Verlegung gehört

Bisher wird die Feuchtemessung bei Estrichen jedoch weiterhin nach der CM-Methode nach DIN 18560-1 durchgeführt. Die aktuellste Version der Norm DIN EN 18560 ist aus dem Jahre 2015. Diese Prüfmethode gilt auch für Calciumsulfat- und Magnesiaestriche, nicht aber für Kunstharz- und nicht für Gussasphaltestriche.

Schnellestriche auf Zementbasis bestehen aus Zement mit Zusätzen. Hier gelten andere Bedingungen für die Erhärtung und die Belegreife, die von Art und Wirkung des Zusatzes abhängt. Diese Estriche unterliegen nicht der DIN 13813 und gelten als Sonderkonstruktion. In dem Merkblatt 14 der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB) wird festgestellt, dass sich bei Schnellestrichen grundsätzlich keine verlässlichen Aussagen zur Belegreife machen lassen. Die Ausnahme bilden Estriche mit ternären Bindemitteln. Dabei handelt es sich um Drei-Stoffgemische bestehend aus Portland-/Normalzement, Aluminatzement (Tonerdeschmelzzement), Calciumsulfat und weiteren Additiven. Dabei sind die Angaben vom Hersteller maßgeblich.

Ausgestemmter Zementestrich gilt als normaler Bauschutt, sofern keine organischen Bestandteile >5 % enthalten sind. Grundlage dafür ist die Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (AVV).

Gussasphaltestrich (AS)

Der wasserfreie Gussasphaltestrich (AS) (von Mastic Asphalt screed) nach DIN EN 12591 besteht aus einem Gemisch aus Bitumen und Gesteinskörnungen (einschließlich Füller). Je nach Belastungsanforderungen werden normalerweise maximale Korngröße zwischen fünf und elf Millimeter verwendet.

Da dieses Gemisch auf eine Temperatur zwischen 220 °C und 250 °C erhitzt werden muss, ist der Gussasphaltestrich beim Einbau gieß- und streichbar und braucht nicht verdichtet zu werden. Er kann schwellen- und fugenlos eingebracht werden. Seine geringe Wärmeleitfähigkeit und seine trittschallmindernde Eigenschaft können dazu führen, dass abhängig von den bauphysikalischen Anforderungen an die Deckenkonstruktion keine Dämmungen eingebaut werden müssen. Er ist wasser- und wasserdampfdicht und stellt in Verbindung mit geeigneten Bitumen-Schweißbahnen oder einer Asphaltmastix eine Abdichtung im Sinne der DIN 18195 dar.

Die Einbaudicke von Gussasphaltestrich beträgt mindestens 20 mm. Liegt die Einbaudicke bei über 40 mm so muss der Estrich in zwei Lagen eingebracht werden. Vor dem Erkalten wird die Oberfläche mit feinem Sand abgerieben.

Der Gussasphaltestrich kann entweder als Verbundestrich mit einer Bitumen-Schweißbahn als Haftbrücke oder als Schwimmender Estrich auf einer Trennlage mit Dämmschicht eingebaut werden. Auch als Heizestrich ist Gussasphalt einsetzbar, wobei hier nur die Härteklasse ICH 10 zulässig ist. Gussasphaltestrich wird, im Gegensatz zu Estrichen mit anderen Bindemitteln, aufgrund seiner Stempeleindringtiefe (nach DIN EN 12697-20) klassifiziert. Es gibt die Härteklassen IC 10, IC 15, IC 40, IC 100. Je höher die Zahl, desto weicher der Estrich.

Vor einer Belegung mit mineralischen Werkstoffen (Naturstein, Keramik, Betonwerkstein) ist i. d. R. eine Entkopplung oder eine Sperrschicht zu erstellen. Mörtelwasser ist hochalkalisch und kann die Oberfläche des AS kalt verseifen und eine Anhaftung erschweren. Hinzu kommt eine Verfärbungsgefahr durch wandernde bituminöse Stoffe. Ein weiterer Nachteil ist die langsame Bewegung bei Wärme und statischen und dynamischen Lasten.

Der größte Vorteil des Gussasphaltestrichs ist die kurze Belegreife, so lässt sich ein Gussasphaltestrich meist schon nach einer kurzen Abkühlzeit von 2–3 Stunden begehen und im besten Fall nach etwa 4 Stunden belegen. Und die Verlegung ist unabhängig von der Außentemperatur oder Witterung. Zusätzlich ist Gussasphaltestrich resistent gegen die meisten Laugen und Säuren und somit auch für Industriefußböden interessant.

Der größte Nachteil sind die hohen Kosten. Außerdem ist der Einbau in oberen Stockwerken oft problematisch, da der Estrich kaum pumpfähig ist.

Kunstharzestrich (SR)

Mit der internationalen Bezeichnung SR (von synthetic resin screed) werden Kunstharz­estriche, in der Regel Epoxydharz­estriche, bezeichnet. Aber auch Polyurethan, Polymethylmethacrylat und andere Kunststoffe sind möglich. Außerdem werden oft Farbpigmente zugegeben. Kunstharzestriche werden auf trockenen Untergrund meist in einer einzigen dünnen Schicht von ca. 8–15 mm eingebaut. Er ist unmittelbar nach dem Mischvorgang zu verarbeiten und eine Verdichtung ist in der Regel auch notwendig.

Diese sehr teuren Untergründe werden nur in Sonderfällen eingebaut, zum Beispiel wenn man kurze Trocknungszeiten oder hohe dynamische Belastbarkeit benötigt. Die Schrumpfung bei der Polyaddition liegt je nach Produkt bei 1 bis 5 Prozent. Dies ist bei der Auswahl des Verlegematerials zu berücksichtigen.

Kunstharzestrich ist wasserbeständig, er bildet eine nicht staubende flüssigkeitsdichte Schicht die für schwere mechanische Beanspruchung genutzt werden kann. Gegen die meisten Chemikalien ist der Estrich unempfindlich. Neben dem hohen Preis ist gibt es noch den Nachteil, einer möglichen Gefahr durch die Härter, wie z. B. Bisphenol A. Diese stehen in dem Verdacht, Unfruchtbarkeit zu verursachen. Auch ist ggf. eine Änderung der Brandklasse der Gesamtkonstruktion möglich. Der Estrich verliert bei höheren Temperaturen seine Beständigkeit und kann in der Regel Temperaturen über 100 °C nicht widerstehen. Polykondensate, wie Polyester, sind durch die hohe Schrumpfungsrate nicht geeignet.

Die Aushärtungszeiten sind von dem gewählten Kunstharzbindemittel, sowie den Temperaturen bei Einbau und Aushärtung abhängig. Nach 3 bis 7 Tagen ist der Estrich üblicherweise belastbar.

Kunstharzestrich gilt als Sondermüll und muss beim Entsorger entsprechend deklariert werden.

Calciumsulfatestrich (CA)

Unter Calciumsulfatestriche (CA) werden Estriche zusammengefasst, deren Bindemittel auf Calciumsulfathalbhydrat oder auf wasserfreiem natürlichem oder synthetischem Calciumsulfat (sogenannter Anhydrit) besteht. Mit Wasser reagierend entsteht Calciumsulfatdihydrat (Gips). Calciumsulfatestriche werden nach DIN EN 13813 mit CA (vom englischen „calcium sulfat screed“) gekennzeichnet und umgangssprachlich häufig als Anhydritestrich bezeichnet.

Aufgrund des geringen Schwindverhaltens weisen CA nicht das für Zementestrich übliche Schüsseln bzw. spätere Randabsenkungen auf und können großflächig (bis zu 1000 m²) ohne Dehnfugen verlegt werden. Bewegungsfugen der Unterkonstruktion sind jedoch trotzdem zu übernehmen und bei Kombination mit einer Fußbodenheizung sind auch Dehnungsfugen vorzusehen. Sie werden als konventionell zu verarbeitender Estrich oder als Fließestrich eingebaut und sind mit 2–3 Tagen früh begehbar. Calciumsulfatestriche sollten frühestens nach 5 Tagen höher belastet werden. Als Fließestriche können CA nach DIN 18560-2 auch mit CAF gekennzeichnet werden. CAF haben die weiteren Vorteile der schnellen, verarbeitungsfreundlichen Verlegung, der geringeren Estrichdicke und der guten Wärmeleitfähigkeit bei Heizestrichen.

Calciumsulfatestriche sind ökologisch und biologisch unbedenklich und benötigen außerdem keine Nachbehandlung. Allerdings muss der Estrich nach dem Einbringen mindestens zwei Tage auf mindestens 5 °C warm gehalten werden und vor schädlichen Einwirkungen wie zum Beispiel Schlagregen, zu starker Erwärmung oder Zugluft geschützt werden

CA sind nicht wasserbeständig und dürfen keiner andauernden Durchfeuchtung ausgesetzt werden. Sie sind deshalb nicht für den Einsatz in gewerblichen Nassräumen oder für Außenanwendung geeignet. In häuslichen Feuchträumen (z. B. Bad) werden sie durch eine Verbundabdichtung geschützt.

Bei späterer Durchfeuchtung ist ein höheres Schimmelrisiko als bei Zement- oder Gussasphaltestrich zu erwarten.

Vor Belagsverlegung bzw. Voranstrich muss der CA auf eine Restfeuchte von 0,5 %, als Heizestrich auf 0,3 % heruntertrocknen. Die Restfeuchte wird mit einem CM-Messgerät ermittelt.

Calciumsulfatestrich gilt als normaler Bauschutt, wenn keine organischen Bestandteile >5 % vorhanden sind.

Magnesiaestrich (MA)

Magnesia­estrich MA (von Magnesite screed) ist auch unter der früheren Bezeichnung als Steinholz bekannt. Nach 1945 war Zement rationiert, Magnesit nicht. Deshalb ist er in vielen Altbauten zu finden. Magnesia ist vielen von Turnwettbewerben als „Trockenmittel“ für die Hände bekannt. 1867 entdeckte Stanislas Sorel, dass Magnesia mit Magnesiumchlorid zu einer zementartigen Masse erstarrt. MA ist leicht einfärbbar und wurde oft mit Holzmehl oder Holzstückchen vermischt.

Magnesiaestrich wird heute nach DIN 14016 aus kaustischer Magnesia (MgO) und einer wässrigen Magnesiumsalzlösung (MgCl2, MgSO4) hergestellt. Als Zuschlag werden anorganische oder organische Füllstoffe verwendet. Außerdem wird teilweise Farbpigmente hinzugegeben

Sein besonderer Vorteil ist das geringe Gewicht und, aufgrund seiner Leitfähigkeit die Einsatzmöglichkeit als antistatischer Fertigboden. Außerdem weist er gute Wärme- sowie Schalldämmungswerte auf. Sein großer Nachteil ist die Feuchteempfindlichkeit und Korrosivität gegenüber Metallen, da bei Wasserzugabe das enthaltene Chlorid und Magnesiumhydroxid „ausgewaschen“ werden und der MA aufquillt. Er darf nie direkt mit wässrigem Mörtel in Kontakt kommen. Eine typische Verwendung heute ist die Verwendung als Nutzestrich für große trockene Flächen.

Wie die meisten anderen Estrichmörtel auch, muss Magnesiaestrich unverzüglich nach dem Mischvorgang eingebaut werden. Während des Einbaus und die folgenden zwei Tage muss die Temperatur über 5 °C gehalten werden. Außerdem ist der frische Mörtel für mindestens zwei Tage vor Wärme, Schlagregen und Zugluft zu schützen. Der Estrich ist frühstens nach zwei Tagen begehbar und sollte mindestens fünf Tage nicht höher belastet werden. Weiterhin ist Magnesiaestrich über Spannbetondecken wegen der hohen Korrosionsgefahr unzulässig.

Faserbewehrte Estriche

Eine Bewehrung für Estriche ist nach DIN 18560 grundsätzlich nicht erforderlich. Sinnvoll ist sie hauptsächlich bei Zementestrichen auf Dämmschichten zur Aufnahme von Stein- oder Keramikbelägen. Neben der Möglichkeit einer Bewehrung mit Estrichgittern gibt es die Faserbewehrung. Die Estrichgitter sind auf weichen Dämmschichten schwer lagegenau einzubauen und erschweren darüber hinaus den sauberen Einbau einer Estrichschicht, besonders auf Dämmschichten oder bei Heizelementen. Eine Faserbewehrung ist hingegen einfach einzubauen, die Fasern (Stahlfasern, alkalibeständige Glasfasern, Kunststofffasern) werden dem Estrichmörtel zugemischt. Eine Faserbewehrung wird hauptsächlich zur Verminderung von Rissen eingesetzt. Eine vollständige Vermeidung von Rissen kann auch mit einer Faserbewehrung nicht erreicht werden. Die Funktion einer konstruktiven Bewehrung können Fasern erst bei höherer Menge, welche bei Estrichen unüblich sind, übernehmen. Die Zugabe von Fasern kann die Bildung von Schrumpf- und Frühschwindrissen im Estrich verringern. Anzumerken ist jedoch, dass eine Faserzugabe die Konsistenz des Estrichmörtel herabsetzt und so die Verarbeitung erschwert. Gegenüber früher üblichen Stalhbewehrungsmatten ist eine Faserbewehrung deutlich preisgünstiger.

Zementestriche

Für alle zementgebundenen Estriche empfehlen sich alkaliresistente (AR) Glasfasern. Diese sind auch bei der alkalischen Umgebung im Zement beständig. Besonders sinnvoll ist die Verwendung bei Heizestrichen oder Untergründen für keramische oder Natursteinbeläge.

Konstruktionsarten

Bei den Konstruktionsarten des Estrichs wird nicht nach Estrichbindemitteln, sondern nach der Bauweisen bzw. der Konstruktionsart unterteilt.

Verbundestrich

Der Verbundestrich wird direkt auf dem tragenden Untergrund aufgetragen und ist mit diesem kraftschlüssig verbunden. Da alle Kräfte direkt in den Untergrund abgeleitet werden, ist die Tragfähigkeit durch den Untergrund, i. d. R. eine Betondecke, bzw. durch die Druckfestigkeit des Estrichs begrenzt.

Die Estrichdicke spielt somit nicht die entscheidende Rolle. Bei einschichtigen Zement-, Calciumsulfat-, Magnesia- oder Kunstharzestrichen sollte die Nenndicke maximal 50 mm betragen. Bei Gussasphaltestrichen zwischen 20 und 40 mm. Das Wichtigste bei der Herstellung eines Verbundestrichs ist die richtige Untergrundvorbereitung, damit es zu keinen Hohllagen kommt und der Verbund zwischen Estrich und Untergrund gewährleistet ist. Dazu ist der Untergrund gründlich zu reinigen. Er sollte außerdem möglichst frei von Rissen sein. Für einen guten Verbund kann es auch sinnvoll sein eine Haftbrücke, zum Beispiel aus einer Kunststoffdispersion oder –emulsion, auf die Tragschicht aufzutragen. Ebenso ist ein teilweise Strahlen oder Fräsen, und gegebenenfalls ein Vornässen der Tragschicht erforderlich. Sind Rohrleitungen oder Kabel auf dem Untergrund müssen diese in einen Ausgleichsestrich eingebettet werden. Auch wenn der tragende Untergrund nicht eben genug ist, ist ein ebener Ausgleichsestrich einzubauen, auf dem anschließend der Verbundestrich gebaut werden kann. Besonders bei hohen dynamischen Lasten ist ein Verbundestrich zu wählen. Es gilt die DIN 18560-3.

Estrich auf einer Trennschicht bzw. Trennlage

Eine weitere Möglichkeit einen Estrich zu konstruieren ist als Estrich auf Trennschicht. Dabei befindet sich zwischen dem tragenden Untergrund und dem Estrich eine dünne Schicht, die die Bauteile voneinander trennt. Diese Schicht besteht in der Regel aus zwei Lagen, so dass der Estrich vom tragenden Untergrund entkoppelt wird und eine spannungsfreie Bewegung möglich ist. Bei Calciumsulfat- und Gussasphaltestrich ist die Trennschicht nur einlagig auszuführen. Auch an den angrenzenden Wänden wird die Trennschicht und zusätzlich ein Trennstreifen zur Verhinderung von Einspannung verlegt. Als Material für die Trennschicht wird zum Beispiel Polyethylenfolie, kunststoffbeschichtetes Papier, bitumengetränktes Papier oder Rohglasvlies verwendet.

Die Estrichkonstruktion mit Trennschicht wird zum Beispiel bei hohen Biegebeanspruchungen in der Tragkonstruktion eingesetzt oder wenn der Tragbeton wasserabweisend ist. Um den Boden vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen kann eine Abdichtung eingebaut werden, die zudem auch als eine Lage der zweilagigen Trennschicht gezählt wird.

Für eine funktionierende Konstruktion ist es wichtig, dass der tragende Untergrund eine ebene Fläche ohne unregelmäßige Erhebungen oder störende Rohrleitungen ist. Das Kriechen und Schwinden und die damit einhergehenden Verformungen des Rohbetons können die Ebenheit zusätzlich beeinflussen. Das kann dazu führen, dass die Bewegung des Estrichs eingeschränkt wird und sich durch Zwangsspannungen Risse bilden. Bei einem Altbau ist das Risiko in der Regel nicht mehr gegeben, da im älteren Untergrund so gut wie keine Schwindeffekte mehr auftreten.

Für einen Estrich auf Trennschicht (DIN 18560-4) werden die erforderlichen Festigkeits- bzw. Härteklassen in der DIN EN 13813 geregelt

Estrich auf einer Dämmschicht („schwimmender Estrich“ bzw. „Heizestrich“)

Eine weitere Konstruktionsart ist der Estrich auf Dämmschicht. Der Estrich liegt dabei auf einer Dämmschicht auf und wird seitlich von Dämmstreifen ummantelt, so dass keine direkte Verbindung zu dem angrenzenden Untergrund und den Wänden besteht, der Estrich „schwimmt“ sozusagen. Der Estrich wird dabei auf einer wasserundurchlässigen Folie verlegt, die die Dämmschicht vor Durchfeuchten schützt und die Schallübertragung weiter abdämpft. Sind in dem Estrich oder der Dämmschicht Heizelemente eingebaut, so spricht man von einem Heizestrich.

Die Dämmschicht hat die Funktion der Trittschalldämmung oder der Wärmedämmung. Zudem ist es möglich mehrere Dämmschichtlagen einzubauen. Als Dämmschicht werden meist Dämmmatten oder –platten verwendet. Typische Materialien sind z. B. Polystyrol-Hartschaum (EPS), extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS), Mineralfasern (Stein- oder Glaswolle) oder Holzweichfasern. Bei der Wahl des Dämmmaterials ist die Verformungsstabilität eine entscheidende Eigenschaft.

Aufgrund der weichen Dämmschicht kommt es immer wieder zu Schäden durch Absenkungen bei schwimmenden Estrichen. Verantwortlich können dafür zu hohe Lasten sein, die besonders in Plattenecken problematisch sind. Durch eine übermäßige Last kann ein einspannender Effekt entstehen wodurch der Estrich seinen schwimmenden Charakter verliert. Besonders das Problem des sogenannten „Aufschüsselns“ ist ein wiederkehrendes Problem.

Bei einem Heizestrich gibt es verschiedene Bauarten. So können die Heizelemente innerhalb (Bauart A), unterhalb des Estrichs (Bauart B) oder in einem Ausgleichsestrich (Bauart C) angeordnet sein.

Normenrechtlich gilt die DIN 18560-2, neben diversen Merkblättern des ZDB (Zentralverband des Deutschen Baugewerbes) und des BEB (Bundesverband Estrich und Belag). Des Weiteren müssen Messstellen für die CM-Feuchtemessung ausgewiesen werden, je Raum mindestens 2 Messstellen, und bei Räumen über 50 m² mindestens 3. Bei Heizestrichen mit mehr als 8 m Seitenlänge oder mehr als 40 m² Fläche müssen unbedingt Bewegungsfugen eingebaut werden.

 

 

 

 

 

Belegereife

Eine Definition der Belegreife lautet: „Die Belegreife ist der erreichte Zustand eines Estrichs in Bezug auf Abbinde- und Trocknungsreaktionen, in dem er für die schadens- und mangelfreie, dauerhafte Aufnahme eines Belags geeignet ist.“ Dazu werden drei wesentliche zeitabhängige Parameter genannt:

• Ausreichende Trocknung

• Ausreichende Festigkeit

• Ausreichender Schwindungsabbau

Üblicherweise wird die Belegreife aber nur an der ausreichenden Trocknung festgemacht, dazu wird die CM-Messung verwendet. Ein Estrich muss die sogenannte Gleichgewichtsfeuchte erreicht haben damit er als belegreif gilt. Das bedeutet, dass sein Wassergehalt im Gleichgewicht mit der umgebenden Raumluft steht. Für Naturstein und Keramik ist zudem auch die Verformungsstabilität entscheidend, während bei Parkett bzw. Weichboden, wie PVC, Linoleum oder Kautschuk die Feuchtigkeit ausschlaggebend ist.

Für den Natursteinbereich bedeutet es, dass die zu erwartende Schwindung des Estrichs so weit wie möglich abgeschlossen sein muss. Bei zu hoher Raumtemperatur oder eingeschalteter Fußbodenheizung wirkt der Estrich zwar trocken, ist aber noch lange nicht belegreif. Für die mit Wasser angemischten Estrichmörtel sind ausreichend lange Trocknungszeiten (inkl. Aushärtung) einzuhalten.

Je nach Luftwechsel, Raumtemperatur, relativer und absoluter Luftfeuchte kann sich diese Zeit erheblich verlängern. Die Werte für die zulässige Restfeuchte bis zur Belegreife sind abhängig von der Estrichart, von der unbeheizten oder beheizten Konstruktion und von der späteren Belagsart. Eine Zwangstrocknung kann zu einer unterbrochenen Hydratation führen und bei späterem Feuchteeintrag (Mörtel des Oberbelags) Verformungen mit Rissbildung hervorrufen. Die Richtwerte für den Feuchtegehalt bei Belegreife nach der CM-Methode betragen für beheizte Zementestriche 1,8 CM-% (bei unbeheizt 2 CM-%). Wenn der gemessene Wert den Richtwert unterschreitet ist der Estrich belegreif.

Bei Calciumsulfatestrichen ist eine erhöhte Trockenheit notwendig. Der Richtwert liegt bei 0,3 CM-% (bei unbeheizt 0,5 CM-%). Außerdem sind Calciumsulfatestriche vor aufsteigender Feuchtigkeit oder Wasserdampfdiffusion mit Dampfsperren und Abdichtungen zu schützen.

Die angegebenen Werte entsprechen CM-%. Diese Werte werden mit einem Calciumcarbid-Messgerät (CM-Gerät) ermittelt. Die CM-Messung ist normativ vorgeschrieben. Dabei wird eine kleine Menge Estrich aus dem vorhandenen Estrich entnommen, zerkleinert und unter Zugabe von Calciumcarbid in einer Stahldruckflasche aufgeschüttelt. Das Calciumcarbid reagiert unter Druckanstieg mit dem Restwasser zu dem Gas Ethin (Acetylen). Der Druck wird mittels Manometer gemessen und kann mit einer Eichtabelle auf CM-% umgerechnet werden. Mit Zusätzen, die so genannte „schnell trocknende Estriche“ enthalten, kann die Belegreife ggf. verkürzt werden. Diese Schnellestriche sind keine normgerechten Estriche, sondern Sonderkonstruktionen. Sie sind daher mit Vorsicht zu benutzen, weil teilweise keine sicheren Aussagen über die Belegreife gemacht werden können, es muss sich auf die Angaben des Herstellers verlassen werden.

Trockenestriche

Unter einen Trockenestrich versteht man einen Estrich aus vorgefertigten Teilen, die auf der Baustelle kraftschlüssig miteinander verbunden werden. Daher ist er auch unter dem Namen „Fertigteilestrich“ oder „Trockenunterboden“ bekannt. Alle Trockenestriche sind nicht normativ erfasst. Es handelt sich hierbei generell um Sonderkonstruktionen, die besonders beauftragt werden müssen. Hierbei hat der Planer eine wesentlich höhere Verantwortung bzw. Planungshaftung. Es gilt die VOB/C ATV DIN 18340 „Trockenbauarbeiten“ und für Fertigteileestriche aus Holzspanplatten ist die DIN 68771 zu beachten.

Bei Trockenestrichen kommen nachfolgende Materialien zum Einsatz:

• Holzspanplatten (auch zement- oder magnesitgebunden)

• OSB-Platten, Hartholzfaserplatten

• Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten

• Beton- und zementäre Estrichplatten.

Bei unebenen Untergründen ist eine Einebnung notwendig, z. B. durch eine Schüttung. Diese besteht je nach System z. B. aus Tonkügelchen, Kunststoffen oder anderen Materialien. Eine Spachtelung des Untergrunds wäre bei kleineren Unebenheiten möglich. Hierbei sind aber das unterschiedliche Ausdehnungsverhalten und eine Reaktion auf dynamische Lasten zu berücksichtigen (Bauphysik). In Nassbereichen ist zusätzlich die Belastbarkeit durch Feuchte zu berücksichtigen. Es ist erforderlich, dass die einzelnen Fertigteilplatten zu einer tragenden Estrichplatte konstruktiv verbunden werden. Dazu gibt es die folgenden vier Verbindungsarten:

• Stumpf gestoßen und verklebt

• Geklebtes Verbindungssystem mit Nut und Feder

• Breiter Stufenfalz, geklebt oder verschraubt mit Verklebung

• Zweilagige Verlegung mit versetzten Fugen, Lagen ganzflächlig verklebt/verschraubt

Vor- und Nachteile von Trockenestrichen

  • Vorteile von Trockenestrichen:
    • keine Wartezeit durch Trocknung,
    • keine Trocknungsprotokolle,
    • keine CM-Messung notwendig,
    • keine Feuchtigkeitsbelastung des Baukörpers,
    • teilweise leichterer Aufbau, analog einem Magnesitestrich,
    • geringere Konstruktionshöhen als konventionelle Estriche sind möglich,
    • größere Höhendifferenzen sind durch Schüttungen ausgleichbar, dadurch geringere Gewichtsbelastung.
    • bei Fußbodenheizung weniger Masse betroffen, daher schneller aufheizbare Räume.
  • Nachteile von Trockenestrichen:
    • ebener Untergrund ist erforderlich (Schüttung, Spachtelung),
    • die Kombination Konstruktion und Belagsart muss ggf. von einem Bauphysiker errechnet werden,
    • geringere Belastbarkeit bei dynamischen Lasten, wie zum Beispiel Rollstühle,
    • Standardtabellen für Trittschalldämmung sind nicht anwendbar,
    • bei Fußbodenheizungen sind Temperaturobergrenzen zu beachten,
    • die Feuchteempfindlichkeit hängt vom Estrichmaterial und dem System des Höhenausgleichs ab,
    • Standardtabellen zur Wärmeleitfähigkeit bei Heizungen sind nicht anwendbar,
    • höhere Kosten,
    • generell Sonderkonstruktionen mit höherem Haftungsrisiko für den Planer und die ausführenden Unternehmen.

Normen

Die geltenden Normen für Estriche sind innerhalb der EU:

  • DIN EN 13318 Estrichmörtel und Estrich-Begriffe
  • DIN EN 13813 Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und Anforderungen
  • DIN EN 13892 Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen, Teil 1 bis 8

Zusätzlich gilt in Deutschland:

  • DIN 18560 Estriche im Bauwesen, deutsche Anwendungsregeln
    • Teil 1: Allgemeine Anforderungen, Prüfung und Anwendungsregeln
    • Teil 2: Estrich und Heizestriche auf Dämmschichten
    • Teil 3: Verbundestriche
    • Teil 4: Estriche auf Trennschicht
    • Teil 7: Hochbeanspruchte Estriche (Industrieestriche)

Konformitätskontrolle

Die Konformitätskontrolle bei normativ erfassten werkgefertigten Estrichen umfasst die Erstprüfung und eine werkseigene Produktionskontrolle bzw. Eigenüberwachung.

Eine Erstprüfung muss bei Produktionsbeginn des Estrichs bzw. vor der Herstellung eines jeweils neuen Produktes oder aber bei Veränderungen von Reaktanten durchgeführt werden. Auch eine Veränderung und eine Umstellung des Herstellverfahrens erfordern eine jeweilige Erstprüfung. Die erforderlichen Prüfungen für die jeweilige Estrichtart ist in der DIN EN 13813 geregelt.

Bei sogenannten Baustellenestrichen erfolgen eine Prüfung der Lieferscheine sowie eine Sichtprüfung der Edukte. Der Herstellungsvorgang als solcher muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. In Ausnahmefällen kann eine Erhärtungsprüfung anfallen und in Sonderfällen, wenn erhebliche Zweifel an der Güte des Estrichs im Bauwerk bestehen, kann auch eine Bestätigungsprüfung notwendig sein

Quelle:wikipedia

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