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Reinigen

Ein geölter Naturholzboden ist sehr pflegeleicht. Neben regelmässigem Staubsaugen oder Trockenwischen wird der Holzboden bei Bedarf mit Wasser und WOCA Holzbodenseife feucht bis nass – je nach Parkettqualität – aufgewischt. Kokos- und Sojafette im Seifenkonzentrat wirken auf das Holz wie Balsam und regenerieren strapazierte Oberflächen. Verwenden Sie die Holzbodenseife natur für natur geöltes, weiss für weiss geöltes, die graue Holzbodenseife für grau geöltes sowie die schwarze
Seife für schwarz geöltes Parkett. Bei frisch verlegten oder neu geölten Holzfussböden sollte bis zur ersten Feuchtreinigung
mindestens vier Wochen zugewartet werden. Reinigen Sie den Boden mit dem Staubsauger oder dem Trapezwischgerät. Verwenden Sie niemals ein Mikrofaser-Tuch! WOCA Holzbodenseife mit Wasser mischen.
Dosierung:
1:40 bis 1:50.
Ca. 125 ml auf 5lt Wasser.
Den Boden mit dem Mischwasser nass reinigen. Verwenden Sie für diesen Schritt ausschliesslich die Baumwollfransen.
Tauchen Sie den Mop ins Seifenwasser ein. Pressen Sie anschliessend die Fransen über der
Schmutzwasserkammer mit der Auswringmechanik aus. Dadurch wird der Schmutz nicht wieder auf dem Boden verteilt. Wiederholen Sie die Schritte drei und vier bis die ganze Fläche gereinigt ist. Die Seifenlösung ist auch für Naturstein- und Cottoböden geeignet.

UND WAS KOSTET ES?

Intensivreinigung             7.50/m2*

 

Nachölen

Anders als bei lackierten/versiegelten Holzböden wird ein geölter Parkett nach starker Beanspruchung nicht durch Abschleifen erneuert, sondern mit einer Tiefenreinigung und anschliessendem Nachölen aufgefrischt. Diese Arbeit empfehlen wir von einem Fachmann machen zu lassen. Gerne beraten wir Sie in allen Fragen der Reinigung, der Pflege und des Nachölens Ihres Parketts
Wir empfehlen WOCA-Produkte

UND WAS KOSTET ES?

Grundreinigung:     3,50/m2*

Nachölen:              11,50/m2*

 

Nahaufnahme eines Laminat-Fußbodens mit Strukturoberfläche und längsseitiger Fase (V-Fuge)

Als Laminatfußböden oder umgangssprachlich auch einfach „Laminat“ bezeichnet man einen Fußbodenbelag, der durch einen schichtweisen Aufbau aus hauptsächlich einer Holzfaserplatte, Papier und Melamin-Klebstoff besteht.

 

Geschichte und Marktvolumen

Laminatwerkstoffe werden bereits seit den 1920er Jahren für die Gebäudeausstattung eingesetzt, zum Beispiel für Arbeitsflächen, Fensterbretter oder Wandpaneele. Als Fußbodenbelag wurde Hochdrucklaminat (kurz „HPL“ für High Pressure Laminate) aber erst im Jahr 1977 von der schwedischen Firma Perstorp in Trelleborg entwickelt, die erste Laminatböden ab 1980 auf den Markt brachte.[1][2] Nach der raschen Etablierung von Laminatböden im Markt wurde das Geschäft unter der Marke „Pergo“ ausgegliedert, das Unternehmen hält bis heute zahlreiche Patente auf Schichtstoffoberflächen.[3] Die klebstofffreie Verbindung von Laminatdielen (Klicksysteme) wurde ab 1996 eingeführt, seit 2008 sind strukturierte Oberflächen verfügbar.[4] In Europa wurden 2010 von 20 Herstellern rund 400 Millionen Quadratmeter Laminatboden produziert, in Deutschland lag die Nachfrage in diesem Jahr bei mehr als 80 Millionen Quadratmetern.[5]

Aufbau und Herstellung

Aufbau

Der folgende Schichtaufbau versteht sich von der Oberseite (auf der man geht) zur Unterseite (welche auf dem Boden liegt):

  1. Deckschicht (Overlay)
    Die obersten Lagen eines Laminatfußbodens, das Overlay, haben die Funktion, einer hohen Beanspruchung des Fußbodens standzuhalten.
    Verwendung finden dünne Papiere, welche schon mit Melamin-Klebstoff getränkt wurden und so den Blick auf das darunter liegende Dekorpapier ermöglichen. Um die Abriebfestigkeit des Laminats zu erhöhen, wird auch Korund in den Klebstoff des Overlays gemischt.
  2. Dekorpapier
    Das Dekorpapier ist die optisch wahrgenommene Oberfläche.
    Auf ihm sind vor dem Fügen mit der Trägerplatte die Motive aufgedruckt worden. Eine Einschränkung in der Motivwahl gibt es faktisch nicht. Neben dem bekannten Aufdrucken von diversen Holzstrukturen sind andere Aufdrucke von Kies, geometrischen Formen oder künstlerischen Produkten möglich. Das Overlay und das Dekorpapier werden oft als eine Schicht geliefert, bei geringer Beanspruchung gibt es nur das getränkte Dekorpapier. Beim Hersteller ist so in der Regel nur ein Arbeitsgang nötig.
  3. Underlay
    Laminatprodukte der Klasse 33 und höher haben zwischen Dekorpapier und Trägerplatte noch ein Underlay (sog. Kraftpapier). Dieses Kraftpapier wird ebenfalls mit Melaminharzen imprägniert. Es sorgt später für eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Eindrücke, die Voraussetzung für das Erreichen der Klasse 33 und höher ist. Laminatböden der niedrigeren Beanspruchungsklassen nutzen in der Regel kein Underlay.
  4. Trägerplatte
    Die Trägerplatte besteht aus einer MDF-Platte bzw. einer HDF-Platte. Der Unterschied der beiden Produkte besteht lediglich in der höheren Verdichtung und der daraus resultierenden höheren Rohdichte der HDF-Platte. Der Holzfaserwerkstoff macht es möglich, in mehreren Fräsvorgängen ein Profil in die Trägerplatte zu schneiden, das die Montage selbst für Laien möglich macht. Die jeweiligen Profile variieren dabei von Hersteller zu Hersteller. Faserplatten können unter Wassereinwirkung aufquellen. Das Quellverhalten kann im Produktionsprozess durch den Einsatz entsprechender Leime und Zusätze verbessert werden.
  5. Gegenzug
    Auf der Unterseite der Trägerplatte wird ein weiteres Papier oder Kunststoffschicht aufgebracht.
    Die Gegenzugschicht ist dazu da, dass sich das Laminat bei Belastung durch die auftretenden Biegekräfte nicht verformt.
  6. (Verlegeunterlage)
    Es gibt Unternehmen, die unter das Papier auf der Laminatunterseite noch eine elastische Verlegeunterlage kleben. Diese muss dann nicht mehr separat vorverlegt werden. Einen ersten solchen Laminatboden brachte im Jahr 1999 die Firma MeisterWerke aus Rüthen auf den Markt.

Die Verbindung der sogenannten “Trittschalldämmung” mit dem Laminat hat den Vorteil, dass das Verlegen einer zusätzlichen Unterlage entfällt. Der Vorteil einer getrennten Trittschalldämmung besteht für generische Bodenbeschaffenheiten im Ausgleich von starken Unebenheiten. Trittschalldämmungen als Matten ab 3 mm gleichen starke Bodenunebenheiten aus und machen extreme Maßnahmen wie Vergiessen von Ausgleichsmassen zur Bodenvorbereitung obsolet. Vor Verlegung einer fest am Laminat verbundenen Trittschalldämmung sollte unbedingt die Ebenheit des Estrichs geprüft werden.

Herstellung

Auf die ausgekühlten und geschliffenen Trägerplatten wird das Dekorpapier und Overlay aufgebracht. Für diesen Arbeitsschritt werden meistens Laser zum Ausrichten der Papiere genutzt, damit beim späteren Verlegen keine Abweichungen im Dekorbild auftreten. Gleichzeitig wird der Gegenzug aufgebracht. Es folgt ein Heißpressen, bei dem der Melamin-Klebstoff aushärtet.
Im folgenden Arbeitsgang werden Nut und Feder bzw. mit mehreren Fräsköpfen Profile gefräst, welche zum Verbinden der einzelnen Laminatteile genutzt werden.

Heute sind einrenkbare[6] und/oder einrastende Verbindungen üblich, die an den Fugen nicht nur bündige Ebenheit, sondern auch eine gewisse Zugfestigkeit gegen horizontales Auseinanderziehen liefern.

Beanspruchungsklassen

Die Beanspruchungsklassen der Laminatfußböden werden in der EN 13329 geregelt. Sie ermöglichen es, aufgrund von Tests und Erfahrung Laminatfußböden für den jeweils benötigten Zweck zu kaufen, ohne dabei Kenntnisse einzelner Festigkeitskennwerte haben zu müssen.

BereichKlasseVerwendung
Wohnbereich21mäßige Beanspruchung z. B. Schlafzimmer, Gästezimmer, …
22normale Beanspruchung z. B. Wohn- und Esszimmer, …
23starke Beanspruchung z. B. Küche, Flur, Arbeitszimmer, …
Gewerblicher Bereich31mäßige Beanspruchung z. B. Hotelzimmer, Konferenzraum, …
32normale Beanspruchung z. B. Büros, Warteräume, …
33starke Beanspruchung z. B. Großraumbüros, Kaufhäuser, …
34sehr starke Beanspruchung z. B. Gewerbliche Bereiche mit intensiver Nutzung, …

Pflege

Für den Erhalt des Laminatfußbodens ist es besonders wichtig, dass Wasser oder andere wasserhaltige Flüssigkeiten sofort weggewischt werden. Wenn Wasser in die Verbindungsfugen der verschiedenen Laminatfußbodenteilstücke fließt, können sich die Holzfasern in der Trägerplatte ausdehnen und Beulen und Wellen erzeugen. Diese Beulen lassen sich nicht mehr entfernen, da der Quelldruck des Holzes auch das haltende Gefüge des Klebstoffs zerstört hat.

Die Pflege eines Laminatfußbodens ist recht einfach. Die durch die glatte Oberfläche entstehenden Woll- oder Staubmäuse lassen sich mit dem Staubsauger absaugen, hin und wieder kann man das Laminat mit einem nur leicht feuchten Lappen oder Wischmopp wischen.

Hausstauballergikern kann es gerade in der Winterzeit hilfreich sein, einen kleinen Teppich auszulegen. Hierdurch lagert sich der Staub im Teppich an und wird nicht durch die Wärmezirkulation in der Raumluft verteilt. Der Teppich lässt sich dann außerhalb der Wohnung entstauben.

Reinigung 1 Zimmer Ab CHF380 1 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreiniung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 1.5 Zimmer Ab CHF450 1.5 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 2 Zimmer Ab CHF550 2 Zi-Whg Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 2.5 Zimmer Ab CHF620 2.5 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 3 Zimmer Ab CHF700 3 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 3.5 Zimmer Ab CHF780 3.5 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 4 Zimmer Ab CHF850 4 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 4.5 Zimmer Ab CHF950 4.5 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Reinigung 5 Zimmer Ab CHF1000 5 Zi-Whg. Mit Abnahmegarantie Fensterreinigung Küchenreinigung Badezimmerreinigung Parkett- und Glanzpflege Balkon & Terasse Umzug 1 – 1.5 Zimmer Ab CHF360 1 – 1.5 Zi-Whg. Montage Demontage Verpackung Entsorgung & Räumung Lagerung Umzug 2 – 2.5 Ziimmer Ab CHF540 2 – 2.5 Zi-Whg.Montage Demontage Verpackung Entsorgung & Räumung Lagerung Umzug 3 Zimmer Ab CHF900 3 Zi-Whg.Montage Demontage Verpackung Entsorgung & Räumung Lagerung Umzug 3.5 – 4 Zimmer Ab CHF1200 3.5 – 4 Zi-Whg.Montage Demontage Verpackung Entsorgung & Räumung Lagerung Umzug 4 – 4.5 Ziimmer Ab CHF1800 4 – 4.5 Zi-Whg.Montage Demontage Verpackung Entsorgung & Räumung Lagerung Umzug 4.5 – 5 Zimmer Ab CHF2400 4.5 – 5 Zi-Whg. Montage Demontage Verpackung Entsorgung & Räumung Lagerung

Wir schleifen Ihr Parkett:

Preise:

 

Das Abschleifen von Parkett ist notwendig wenn der Boden stark zerkrazt ist, also unansehlich wird oder sich bereits dunkle Einfärbungen zeigen.
Kein Problem, Wir kriegen daß wieder hin

Schleifen von Parkett

ab Fr. 39.90/qm

Rohparkett:

Preise:

Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Roteiche, Lärche, Kirsche, Räuchereiche und viele andere…

8 mm Mosaikparkett

ab Fr. 69.90/qm

10-22 mm Mosaikparkett

ab Fr. 99.90/qm

Verlegung von Rohparkett

ab Fr. 39.90/qm
ohne Material

Exotenhölzer auf Anfrage!
Alle Holzarten in Natur oder Rustikal

 

 

 

 

 

Parkett

sorten:

 Preise:
Buche, Eiche, Esche, Hevea, Chinesische Ahorn, Ocean Bankirai, Roteiche, Lärche, Damar, Kanadische Ahorn, Doussie, Jatoba, Merbau, Amerikanische Kirsche, Iroko, Kempas, Palisander, Bambus, Surin, Mini, Kurpa… ab Fr. 89.90/qm
Verlegung von Fertigparkettab Fr. 24.90/qm
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 Exotenhölzer auf Anfrage!
Alle Holzarten in Natur oder Rustikal
Landhausdielen:  Preise:
Lärche, Buche, Ahorn, Eiche, Iroko, Doussie, Kempas, Merbau, Jatoba, Kirsche, Bambus ab Fr. 89.90/qm
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Verlegung von Zweischichtparkett / Nur vollflächige Verklebungab Fr. 24.90/qm
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Diverse Ausführungenab Fr. 69.90/qm
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Diverse Ausführungenab Fr. 44.90/qm
Verlegung von Laminatab Fr. 19.90/qm
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Diverse Ausführungen, Nur auf Anfrage.Auf Anfrage!
Verlegung von ExotenhölzernAuf Anfrage!
Zubehör: Preise:
Selbstverständlich führen Wir auch jegliches Zubehör.
Z.B.Versiegelung, Leisten, Kleber, Fugenband, Verlegesätze u.a.

Finanzdienstleistungen

Bank- & Versicherungsgeschäfte basieren auf Beziehungen. Deswegen müssen Sie jeden Kunden, seine Familie, seine wirtschaftliche Situation und seine finanziellen Ziele kennen.

Als anbietende Finanzintermediäre kommen insbesondere Kreditinstitute, Versicherungen, Bausparkassen, Kreditkarten­unternehmen, Kapitalanlagegesellschaften, Leasing- oder Factoring­gesellschaften, Kreditvermittler oder auch Schattenbanken in Frage. Angeboten werden Finanzinstrumente, Finanzierungsinstrumente, aber auch Vermögensverwaltung, Portfoliomanagement, Kreditservicing, Maklerpools oder bloße Finanzberatung. Nachfrager können andere Finanzintermediäre und Nichtbanken (Unternehmen, juristische Personen des öffentlichen Rechts und natürliche Personen) sein.

http://www.nakigmbh.ch
info@nakigmbh.ch

079 131 17 17

Bitte kontaktieren Sie uns!

Fugenabdichtung

Unter Fugenabdichtung versteht man im Bauwesen den elastischen Verschluss einer Fuge mit Dichtstoffen oder mit Fugenprofilen. Dieser Artikel erläutert die Techniken der Verfugung, während die Materialien im Artikel Dichtstoff behandelt werden.

Fugenabdichtung mit Dichtstoffen

Übliche Dichtstoffe sind Silikon (siehe auch Silikonfuge) für den Sanitärbereich oder Acryl für Anschlussfugen. Diese Kunststoffe gehören in die Gruppe der Elastomere. Sie sind elastisch, gute Wärmeleiter aber schlecht elektrisch leitend. Die so verschlossene Fuge kann nicht als absolut wasserdicht gelten, wie die entsprechenden technischen Regelwerke darlegen.

Elastizität

Man unterscheidet zwischen elastischen oder plastischen Dichtstoffen. Das Wort „dauerelastisch“ wird zwar oft für Silikonfugen benutzt, ist aber im Grunde genommen falsch, da auch Silikone ihre Elastizität im Laufe der Zeit verlieren. Zu den Einflussfaktoren gehören u. a. UV-Licht, Wärme, Fugenbewegungen und mikrobiologische Besiedlung (meist Schimmel) und Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Deshalb spricht man korrekterweise von elastischen Fugmaterialien. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Acryldichtstoffe z. B. sind im Gegensatz zum Silikon plasto-elastisch. Ihre Elastizität ist geringer als die silikonhaltigen Materials. Bei stärkerer Dehnung verformt sich Acryl dauerhaft, während silikonhaltige Werkstoffe entweder ihre ursprüngliche Form wiedergewinnen oder reissen.

Bestimmung der notwendigen Fugenbreite

Die für einzelne Vorhaben zu wählende Fugenbreite ist abhängig von den oben genannten Materialeigenschaften. In dem IVD-Merkblatt „Abdichtung von Bodenfugen mit elastischen Dichtstoffen“, herausgegeben vom Industrieverband Dichtstoffe sind die Mindestfugbreiten in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz und dem Fugenabstand festgelegt. Beispielsweise ergibt sich bei einem Fugenabstand von 6 mm, Temperaturschwankungen von 40 °C, und einer ZGV (zulässige Gesamtverformung) des Dichtstoffs von 20 % eine Mindestbreite der Fuge von 14 mm. In Außenbereichen mit einer Temperaturdifferenz von 80 °C sind es im gleichen Fall 25 mm. Eine Übersichtstabelle gibt es vom Industrieverband Dichtstoffe (siehe Weblinks).

Siehe auch

  • Bauwerksabdichtung
  • Dichtung (Technik)
  • Dichtstoffvorlage
  • Kitt

Sanitärinstallationen

Sanitärtechnik

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Die Sanitärtechnik befasst sich als Teilbereich der Versorgungstechnik (Haustechnik) mit technischen Installationen der Gas- und Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung, einschließlich der daran angeschlossenen Einrichtungsgegenstände in BädernDusch- und Toilettenanlagen.

Zweckbeschreibung

Sanitärtechnische Installationen dienen überwiegend der Hygiene und der Gesundheit des Menschen und spielen somit insbesondere in SchwimmbädernSaunenGroßküchenSchlachthäusern und sonstigen Betrieben der Lebensmittelwirtschaft eine wichtige Rolle.

Neben der Ver- und Entsorgung von Trinkwasser in Wohngebäuden und Arbeitsstätten, werden besonders in Landwirtschaft und Industrie auch Nutzwasser-Anlagen installiert.

Sanitärobjekte und Armaturen wie Mischbatterien werden von den meisten Menschen täglich verwendet. Zu den Sanitärobjekten zählen WaschbeckenBidetsWC-BeckenUrinaleBadewannenDuschtassen etc. Viele davon werden traditionell aus Keramik bzw. Porzellan gefertigt und als Sanitärkeramiken bezeichnet. Nicht zu den Keramiken zählen AusgussbeckenBadewanne und Duschtasse, da diese meist aus emailliertem Stahlblech oder aus Acryl hergestellt sind.

Berufsfeld

Umgangssprachlich werden Sanitärinstallateure häufig als Klempner bezeichnet.

Der Heizungsbau und die Klima- bzw. Lüftungstechnik werden häufig mit der Sanitärtechnik als SHK-Technik, also Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder als HLS, für Heizung, Lüftung, Sanitär, zusammengefasst.

Ohne die Sanitärtechnik verbleiben die Bereiche der HLK-Technik, also Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, in der Schweiz auch HLKK-Technik für Heizungs-, Lüftungs- Klima- und Kältetechnik. Die internationale Bezeichnung lautet HVAC („Heating, Ventilation and Air Conditioning“).

Der zugehörige Ausbildungsberuf heißt in Deutschland “Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“. Dabei wird nach Vollendung des 3. Ausbildungsjahres einer der Zusätze „Schwerpunkt Umwelttechnik“, „Schwerpunkt Wärmetechnik“, „Schwerpunkt Gas- Wassertechnik“ oder „Schwerpunkt Klimatechnik“ gewählt.

Heizungsinstallationen

Die Heiztechnik dient der Erzeugung von Wärme in geschlossenen Räumen. Die Heiztechnik umfasst die Heizungstechnik im eigentlichen Sinne (Technik der Heizungen) und den gesamten Anlagenbau der Wärmeverteilung (als Teil der Haustechnik) sowie die Versorgung mit Brennstoffen.

Heizungssystem, Heizungsanlage, Übergangsformen der Haustechnik

Der Begriff Gebäudeheizung selbst umfasst dabei die Heizungssysteme (Heizsysteme, Konstruktionen der Wärmeübertragung und Verfahren des Heizens) und die Heizungsanlagen (konstruktive Umsetzung der Heizsysteme, heiztechnische Anlage). Die Heizungsanlage ist die Gesamtheit aus den Anlagenkomponenten Feuerung (Wärmequelle, Feuerungstechnik im Speziellen), Heizkreis (Wärmeleitungssystem), Heizkörpern und Heizflächen (Wärmeverteilungssystem) und deren Regelungs- und Steuerungstechnik.

Die Heizungstechnik im Allgemeinen umfasst dann weitere Aspekte wie die Wärmeverteilung über die Raumluft. Eng verwandt mit der Heiztechnik sind die Kühltechnik, die Lufttechnik und die Warmwassertechnik. Kühltechnik ist die „Erzeugung“ von Kälte. Der Überbegriff ist Klimatechnik als Gesamtheit der Regelung der Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit auf Zielwert. Die Lufttechnik oder Lüftungstechnik umfasst neben thermischen und hygrostatischen Aspekten primär die Frischluftzufuhr (Sauerstoffversorgung und Geruchsabtransport) für das allgemeine Raumklima. Die Warmwassertechnik stellt temperiertes Brauchwasser zur Verfügung – in Kombination mit der Heizanlage oder unabhängig von ihr.

Eine Sonderform ist die bauteilintegrierte Heiztechnik, die als junge Form der Heiztechnik keine konstruktive Trennung in Haustechnik und Bauliches erfordert (etwa wandintegrierte Strahlungsheizungen).

Überschneidungen bestehen auch zur Solarthermie und zur Fernwärmetechnik.

Übersicht über die Gebäudeheizungssysteme

Die Gebäudeheizung wird unterschieden

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